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Veranstaltungen

„Sich ins Geschehen werfen“. Die Hoesch-Fraueninitiative

Ausstellung „Sich ins Geschehen werfen

Der Einsatz der »Hoesch-Frauen« hat bis heute wenig Beachtung gefunden. Um 1980 solidarisierten sich engagierte Frauen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Beruf oder ihrer persönlichen politischen Einstellung, mit der Hoesch-Belegschaft. Auslöser waren die Stahlkrise und eine drohende Werksschließung. Im Zentrum der Ausstellung steht eine Fotoserie des Dortmunder Fotografen Gisbert Gerhard, der die Aktionen begleitete. Diese und weitere Bilder sowie ausgewählte Dokumente und Exponate belegen, wie auch die Frauen für den Erhalt der Arbeitsplätze
demonstrierten – bis hin zu einem mehrtägigen Hungerstreik vor der Westfalenhütte.

Donnerstag, 28. November 2019, 18.00 Uhr:
Museumsgespräch: »Unsichtbare Motoren«
Die Fraueninitiative Hattingen während des Hüttenstreiks 1986/87
Alicia Gorny, Institut für soziale Bewegung Bochum

Sonntagsmatinée, 2. Februar 2020, 11.00 Uhr:
Der Hungerstreik 1981 der Hoesch-Fraueninitiative mit Rita Schenkmann-Raguse, Brigitte Sonnenthal-Walbersdorf und weiteren Zeitzeuginnen

Ausstellungsdauer: 9. November 2019 bis 9. Februar 2020
Sonderöffnung: Sa 9. November, 11.00 –18.00 Uhr
So 10. November, 10.00–18.00 Uhr

EINTRITT FREI! Eine Ausstellung des Hoesch-Museums mit seinen Partnern. Die Ausstellung ist Teil des f² Fotofestival mit dem diesjährigen Thema »Gerechtigkeit«.

Veranstaltungsort:
HOESCH-MUSEUM
Eberhardstr. 12, 44145 Dortmund
Tel. 0231 844 58 56
www.hoeschmuseum.dortmund.de
Öffnungszeiten: Di u. Mi 13.00 – 17.00
Do 9.00 – 17.00, So 10.00 – 17.00 Uhr

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