„Mütter des Grundgesetzes“ – 70 Jahre Deutsches Grundgesetz

Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte:

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – so lautet Artikel 3, Absatz 2 des Deutschen Grundgesetzes. Formuliert wurde damit im Jahr 1949 ein Programm, nicht eine Aussage über die Realität. Seiner Verankerung im Grundgesetz gingen heftige Diskussionen voraus. Ohne das Engagement vier starker Frauen im Parlamentarischen Rat und vieler Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung starkmachten, wäre es nie zu dieser Formulierung gekommen.

70 Jahre nach Gründung der Bundesrepublik zeigt das Haus der Stadtgeschichte Kamen ab dem 9. Mai vier Wochen lang die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ mit Lebensbildern und Informationen zu den Politikerinnen Elisabeth Selbert, Frieda Nadig, Helene Weber und Helene Wessel. Diesen vier Frauen haben wir maßgeblich zu verdanken, dass die verfassungsrechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern im Grundgesetz verankert wurde.

Der (kostenfreie) Besuch der Ausstellung ist bis 4. Juni 2019 zu den bekannten Öffnungszeiten im Haus der Stadtgeschichte möglich. Eine Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule Kamen-Bönen, der Gleichstellungsstelle der Stadt Kamen und des Hauses der Stadtgeschichte.

Veranstaltungsort:
Haus der Stadtgeschichte
Bahnhofstraße 21, 59174 Kamen

 

, „Mütter des Grundgesetzes“ – 70 Jahre Deutsches Grundgesetz, Version 1.0,
in: frauen/ruhr/geschichte, Stand: 2010,
https://www.frauenruhrgeschichte.de/muetter-des-grundgesetzes-70-jahre-deutsches-grundgesetz/
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