Dr. Anneliese Schröder (1924–2013). Ein Frauenleben für die Kunst.

bis 15. März 2024.

Anneliese Schröder hat das Museumsleben in Recklinghausen über Jahrzehnte geprägt. Von 1953 bis 1987 war sie in der Leitung der Kunsthalle bzw. aller drei städtischen Museen tätig, ab 1979 als Direktorin. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben blieb sie der Kunst- und Kulturszene des Vestes Recklinghausen eng verbunden. Aus Anlass ihres hundertsten Geburtstags am 17. Januar 2024 wird in einer Vitrinenausstellung ein kleiner Überblick zu ihrem vielfältigen Wirken gegeben.

Drei Vorgänge aus ihrer jahrzehntelangen Arbeit sollen hervorgehoben werden: Die von ihr 1960/61 kuratierte Ausstellung „Synagoga“, bei der in Deutschland zum ersten Mal nach dem  Holocaust jüdische Kunst und jüdisches Kultusgerät im Mittelpunkt stand. Ihre Arbeit in der Kunsthalle mit den zahlreichen von ihr betreuten Katalogen. Ihre Förderung der Naiven Kunst, aus der eine umfangreiche Sammlung hervorgegangen ist und in der ihrer eigenen Auskunft nach ihr Herzblut steckte.

Eine Vitrinenausstellung des Arbeitskreises Recklinghäuser Frauengeschichte

Veranstaltungsort
Institut für Stadtgeschichte
Hohenzollernstraße 12, 45659 Recklinghausen

Zitation: , Dr. Anneliese Schröder (1924–2013). Ein Frauenleben für die Kunst., Version 1.0, in: frauen/ruhr/geschichte, https://www.frauenruhrgeschichte.de/dr-anneliese-schroeder-1924-2013-ein-frauenleben-fuer-die-kunst/

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