Die Essener Äbtissin Theophanu und ihre Memoria

Donnerstag, 8. August 2019, 18.00 Uhr

Vortrag von Daniela Krupp, M. A., stellvertretende Leiterin der Domschatzkammer Essen

Theophanu ist eine Enkelin Kaiser Otto III. und amtiert von 1039 bis 1058 als Essener Äbtissin. In ihrer knapp 20-jährigen Amtszeit sichert sie ihre Memoria durch zahlreiche Stiftungen. Sie war Auftraggeberin von Bauwerken und Schatzkunst, die sich bis heute in der steinernen Architektur der Domkirche und im Ensemble des Essener Domschatzes erhalten haben. Darunter auch das Kreuznagelreliquiar, das zu der weltweit größten Gruppe ottonisch-salischer Goldschmiedewerke gehört und als ein einzigartiges sowie „innovatives“ Objekt in der Kunstlandschaft gilt.

Theophanu wirkte als letzte ottonische Äbtissin in Essen und war besonders darauf bedacht neben ihrer eigenen Memoria, die ihrer Amtsvorgängerin Mathilde zu sichern. Schließlich wurden Theophanus Stiftungen zu Bedeutungsträgern und Legitimationsstiftern.

Veranstalter:
Historischer Verein für Stadt und Stift Essen e.V.

Veranstaltungsort:
Haus der Essener Geschichte / Stadtarchiv
Ernst-Schmidt-Platz 1, 45128 Essen

, Die Essener Äbtissin Theophanu und ihre Memoria, Version 1.0,
in: frauen/ruhr/geschichte, Stand: 2010,
https://www.frauenruhrgeschichte.de/als-mutti-arbeiten-ging-70-jahre-gleichberechtigung/
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