Adressen in Essen

RevierA GmbH
Die RevierA GmbH ist eine inhaberinnengeführte Kommunikationsagentur, gegründet 1987 im Herzen des Ruhrgebiets. Die Planung und Entwicklung von Kongressen und Veranstaltungen ist unser Kerngeschäft. Neue Veranstaltungsformate haben wir mit dem Unternehmerinnentag NRW seit 1996 und dem Forum Führungsfrauen seit 2007 entwickelt. Hier machen wir Chefinnen in Nordrhein-Westfalen sichtbar. Wichtigste Themen sind Unternehmenswachstum und clevere Strategien für mehr Frauen in TOP-Führungspositionen. Im Kulturhauptstadtjahr sind wir bei vielen Projekten dabei: "Open Houses" (IHK), "Ruhrpost" (AGD), "Still-Leben Ruhrschnellweg", "Kreative Klasse Ruhr", "Unternehmerinnentag NRW: Selbständigkeit ist eine Kunst"
RevierA GmbH
Angelika Schlüter, Cornelia Sperling, Birgit Unger
Franz-Arens-Str. 15
45139 Essen
Unternehmerinnentag NRW
Der Unternehmerinnentag, 1996 als großes Forum für Erfahrungsaustausch unter selbständigen Frauen im Ruhrgebiet gestartet und jährlich von 600-700 Teilnehmerinnen genutzt, wird seit 2009 NRW-weit ausgerichtet. "Selbständigkeit ist eine Kunst! Bilanz - Strategie - Wachstum" ist das Motto der 14. Tagung am 17. April 2010 in Gelsenkirchen. Was das Besondere ist: Hier ist die Reflexion unternehmerischer Fragen in Verbindung mit geschlechtsspezifischen Zuschreibungen möglich. Mit 25 Kooperationspartnern haben wir ein tragfähiges Public-Private-Partnership geschaffen und kreative Angebote entwickelt: Kooperationsbörse, Beraterinnen-Insel, Mentoring-Arena, Austauschforen zu Wachstum, Erfolgsteams, Internationaler Strategie-Workshop mit Gästen aus Afrika und Asien, und, und...
Forum Führungsfrauen
Das Forum Führungsfrauen ist eine Initiative von RevierA seit 2007, hochkarätige Führungsfrauen der Region aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zusammen zu bringen. Managerinnen und Mittelständlerinnen waren bereit, ihre Erfahrungen beim Weg in eine Führungsposition einzubringen, um neue Ideen zu diskutieren, wie mehr Frauen ins TOP-Management kommen können. Die Strategie-Vorschläge sind in einer Dokumentation 2008 zusammengefasst. Vielfältige Aktivitäten entstanden aus dem Forum – eine davon ist die unternehmensübergreifende Veranstaltung für Führungskräfte „Führungskultur und Karriere-Wege“ im September 2009 bei der Deutschen BP AG.
Domschatzkammer Essen
Der Essener Domschatz erwuchs aus dem Leben der religiösen Frauengemeinschaft, die seit Mitte des neunten Jahrhunderts in Essen lebte. Eine Gruppe um den Adligen Altfrid, später Bischof von Hildesheim, gründete um 850 ein Stift für adlige Frauen und Mädchen. Das Stift hatte seine erste große Blüte im 10. und 11. Jahrhundert. In dieser Zeit waren drei Prinzessinnen aus dem Kaiserhaus der Ottonen Äbtissinen von Essen.  In dieser Zeit entstanden kostbare Kunstwerke, die heute noch in der Schatzkammer aufbewahrt werden und die weltweit wichtigste Sammlung ottonisch-salischer Goldschmiedekunst sind. Bedeutendstes Kunstwerk dieser Blütezeit ist die Goldene Madonna, eines der ältesten vollplastischen Bildwerke des Mittelalters. Im 13. Jahrhundert stiegen die Äbtissinnen des Essener Frauenstiftes zu Reichsfürstinnen auf. Sie waren damit zugleich Landesherrinnen über das Reichsfürstentum Essen und mit einem Sitz im Reichstag vertreten. Die Herrschaftsgewalt der Essener Äbtissin war der Gewalt männlicher Fürsten vergleichbar und damit für Frauen selten und ungewöhnlich. Das Essener Frauenstift wurde mit der Säkularisation im Jahr 1803 aufgelöst, an seine Blütezeit erinnern inmitten der Stadt Essen die Münsterkirche St. Cosmas und Damian, die Anbetungskirche St. Johann und der Stiftsschatz in der Domschatzkammer. Im Angebot der Domschatzkammer sind u.a. auch Themenführungen zu den Bauten und Stiftungen der Essener Äbtissinen und Stiftsfrauen oder dem „Memoria-Gedanken", der Erinnerung an die Verstorbenen, die bestimmend für das religiöse Leben der Stiftsfrauen war.  Die Einheit "Schreiben wie die Stiftsfrauen" richtet sich an Gründschüler oder Schüler der Orientierungsstufe. In der Schatzkammer wird mit der Klasse an einzelnen Objekten, aber auch mit Hilfe von Arbeitsblättern Wesentliches zum Thema "Schreiben und Buchproduktion im Mittelalter" erarbeitet. Denn im Essener Frauenstift gab es ein eigenes Scriptorium und auch die Stiftsschülerinnen lernten lateinisch lesen und schreiben. In der museumspädagogischen Werkstatt können die Schüler anschließend den Umgang mit Feder und Tinte ausprobieren, eine eigene Urkunde ausfüllen und "Brief und Siegel" mit nach Hause nehmen. Zwei Einheiten zum Thema „Leben in einem Frauenstift“ ergänzen den regulären Geschichtsunterricht, in dem das Thema „Klöster“ behandelt wird. Das Essener Frauenstift als weitere religiöse Gemeinschaft und seine Besonderheiten werden hier altersgerecht behandelt. Diese vom Lehrer in der Schule behandelte Einheit wird durch einen Unterrichtsgang in der Schatzkammer und im Dom abgeschlossen.
Domschatzkammer Essen
Dr. Birgitta Falk
Burgplatz 2
45127 Essen
Lateinunterricht am Dom
Von der Domschatzkammer werden Einheiten für das 2. und 3. Lernjahr angeboten, in denen Schülerinnen und Schüler ihre Lateinkenntnisse am Objekt "vor Ort" anwenden können. Eine Erweiterung finden diese in der Einheit ab dem 4. Lernjahr, in der gute Lateinkenntnisse (Lektüreniveau) erforderlich sind. Alle Einheiten für den Lateinunterricht werden komplett am Lernort Dom und Domschatzkammer erarbeitet und bedürfen keiner besonderen Vorbereitung in der Schule.
Eingeritzt und aufgemalt – was uns Inschriften sagen können,
Eine Entdeckungsreise zu den Inschriften des Doms nimmt Grundschüler mit durch die Münsterkirche und leitet zu eigenständigem Sehen und Beobachten an. Die Einheit für den Sachunterricht an Grundschulen wird komplett am Lernort Dom und Domschatzkammer erarbeitet und bedarf keiner besonderen Vorbereitung in der Schule.
Workshops für Kleine Besucher
Geburtstag oder Namenstag mit den - kleinen - Gästen im Dom oder Schatzkammer zu feiern, ist für junge Besucher verschiedener Altersgruppen in der Domschatzkammer möglich. Es gibt drei Themenangebote; Die Essener Kinderkrone (Krone basteln); Kreuze – unsere Schmuckstücke; Schatzkästlein basteln.  Diese Angebote können auch von Messdiener- und anderen Kindergruppen wahrgenommen werden
Schloß Borbeck
Historische Dauerausstellung "Schloß Borbeck und die Fürst-Äbtissinnen"  Lange bevor Unternehmer wie Krupp und Thyssen die Geschicke der Stadt Essen bewegten, regierten Frauen über das heutige Stadtgebiet - und das fast 1.000 Jahre lang. Essen war ein freiweltlich-adeliges Damenstift. Gegründet um das Jahr 850, erfolgte 1275 die Umwandlung in ein gefürstetes Frauenstift, das unmittelbar dem Kaiser unterstand und weltlich geprägt war. Tauchen Sie bei Ihrem Besuch der Historischen Dauerausstellung ein in die Geschichte von Stift und Stadt Essen. Lassen Sie sich fesseln von Intrigen, Fälschungen und der Frauenpower, die dieses Stift auszeichneten.
Schloß Borbeck
Birthe Marfording
Schlossstraße 101
45355 Essen
Vorträge in Schloss Borbeck
Themenvorträge, u.a. zu "Maria Kunigunde - eine Industriepionierin" 
Birthe Marfording
Ruhr Museum
Das Ruhr Museum auf der Zeche Zollverein ist ein Regionalmuseum neuen Typs. In seiner Dauerausstellung präsentiert es die faszinierende Geschichte des Ruhrgebiets. Seine Konzeption verbindet dabei integrativ die Natur- mit der Kulturgeschichte. So zeigt es auf seinen drei Ausstellungsebenen die Mythen und Phänomene der Region, die ungeheure Dimension der Erdgeschichte, die vorindustriellen Traditionen und die lange Geschichte der Industrialisierung ebenso wie deren Folgen und zukünftige Perspektiven. Die Geschichte von Frauen und die Beziehungen zwischen den Geschlechtern werden dabei in verschiedenen Ausstellungseinheiten sichtbar. Gleich zu Beginn des Rundgangs erscheint der Ruhrgebietsmythos "Männlichkeit" in einer Fotoinstallation. Als "Local Heroes" treten u.a. Tana Schanzara und die Missfits auf. Im Bereich "Phänomene des heutigen Ruhrgebiets" (z.B. Fußball, Kulturen und Klischees) können Geschlechterstereotypen kritisch hinterfragt werden. Innerhalb der vormodernen Geschichte sind Frauen in Klöstern, als Stifterinnen, ihre Frömmigkeitsformen sowie die Heiratsbeziehungen im städtischen Patriziat im Blick. In der Epoche der Industrialisierung tauchen die Essener Äbtissinnen als Landesherrinnen und Industriepionierinnen auf. Eine zentrale Aussage besteht darin, dass ohne die Arbeit von Frauen die Bewältigung des Alltags und der Rhythmus der industriellen Produktion nicht möglich gewesen wären. Obwohl ein Großteil ihrer Arbeit im Reproduktionsbereich stattfand, sind Frauen auch Erwerbsarbeiten nachgegangen – als Dienstmädchen, Näherinnen, Lehrerinnen, Verkäuferinnen, Marktfrauen, als Arbeiterinnen in Gaswerken und Glasfabriken sowie als Angestellte in der Buchhaltung. In den Nachkriegsjahren sind Frauen in der Dauerausstellung z.B. als "Trümmerfrauen" und in der Gelsenkirchener Bekleidungsindustrie zu sehen.
Ruhr Museum
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Sago Hinterhoftheater
Chansonabende in gemütlichem Ambiente (z. B. ein Abend von und über Mascha Kaléko, die fast vergessene Dichterin der 30er Jahre). Das Sago Hinterhoftheater spielt auch ein Programm über die Witwen der Radbodkatastrophe 1908, das in Zusammenarbeit mit der Hammer Stadtarchivarin Ute Knopp erarbeitet wurde.

Außerdem: Workshops und Fortbildungen für Frauen; Regie für Frauenprojekte.

Sago Hinterhoftheater
Isabel Katharina Sandig
Reginenstraße 12
45130 Essen
Frauen helfen Frauen Essen e.V.
Wir beraten Frauen, die sich in einer Krisensituation befinden körperlichen oder seelischen Misshandlungen, häuslicher Gewalt ausgesetzt sind sich in einer Trennungs- oder Scheidungssituation befinden Beziehungsschwierigkeiten haben, z. B. mit Partner/Partnerin, Freund/Freundin, Eltern, Kindern unter einer Ess-Störung wie Ess-Brechsucht, Magersucht oder Ess-Sucht leiden vergewaltigt wurden oder andere Formen von sexualisierten Übergriffen oder Belästigungen erfahren haben von sexuellen Gewalterfahrungen in der Kindheit betroffen sind
Frauen helfen Frauen Essen e.V.
Frau Nows-Hansen
Zweigertstr. 29
45130 Essen